tulpenquietschen..

…das vielleicht schönste geräusch des frühlings!
tulpquietsch2013
tulpquiet_2013
im ateliergarten sitzen und mit guten freunden
bei einem glas aperolspritz schon den sommer erahnen..
apero2013
..derweil sich die sonne mit dem orange im glas spielt…
apero20-13
…und die kinder malen in den strassen
schtreetart13
nur der altweibersommer passt nicht ins bild. warum die baldachinspinnen schon jetzt durch die frühlingsluft fliegen und nicht erst im herbst mutet seltsam an. kündigt das gar ein spinnenreiches jahr an?!

35 Kommentare zu “tulpenquietschen..

  1. ich habe ja keine ahnung, woraus hallumi gemacht wird. also dieser kaese, den man auf den grill legt. jedenfalls quietscht der beim reinbeissen nach dem grillen so, wie wenn man tulpen in eine vase schiebt. weil tulpen kann man ja nicht in eine vase stecken, sondern man muss sie schieben. hallumi steckt man sich in den mund, und er quietscht dann so, wie die geschobenen tulpen. waehrend man also tulpen schiebt, steckt man hallumi. aber beides quietscht auf die gleiche weise. nicht dass das wichtig waere. aber man kann es erwaehnen.

      • was für ein fehler!

        und
        vielleicht ist die tulpe mitm halloumi verwandt? oder sonst irgendwie verbandelt. wenns schon dieselbe sprache sprechen.. was wissen wir schon!?

      • limette? orange, damit man schön monochrome bleibt und nicht komplementär wird! was natürlich, das stimmt schon, mtrs vorliebe ist. und was weiss schon ein gscherter (zugewanderter obendrein) wiener, wie man zu burgenlande den aperol bereitet? ich mach aus limetten sowieso ausnahmlos nur caipis – alles andere halte ich für limetten-verschwendung :-)

      • fehlt da nicht …was für ein fehler
        deine literarischen qualitäten bzw. deine wortspielereien kann man sich auf der zunge zergehen lassen wie limettensorbet

      • da hast du recht rudolph – mtrs „tulpenquietschen“ ist eine wortkreation, die in mir ziemlich laut gekichert hat!

        und angesichts von limettensorbet muss ich meine zitrusfrüchte-politik vielleicht einer revision unterziehen! ;-)

      • (-;
        und mir ist etwas zum tulpenquietschen aufgefallen: beim fotos speichern habe ich das wort abgekürzt und es wurde zu „tulp quiet“ . das nur so am rande.

      • ich schreibs eher meinem trüber werdenden augenlicht zu und nicht dem s.freud, dass ich dein „mtrs tulpenquietschen“ als „mrs tulpenquietschen“ gelesen habe. nun, es soll unserer marietheres nicht schaden, dass ich sie zur „Misses Tulpenquietschen“ erkoren habe, noch dazu, wo sie sich darauf versteht, diese ruhig zu stellen, falls sie wieder einmal zu laut quietschen (quiet tulp).

      • missis tulpenquietschen – very britisch :-). squeaking tulips – sollte ich mal ne punkband gründen auf meine alten tage – der bandname wäre schon mal gefunden!

      • mit diesem bandname ist dir jetzt schon ein platz in den charts gewiss. allerdings-ich sags gleich-gehöre ich nicht zur zielgruppe dieser musik. da bin ich recht froh, dass ich eine alternative habe mit mtrs „the gloomy macaroons“, mit ihren sanften, poetischen, traurigen balladen.

      • punkmusik hat mich auch noch nie interessiert, aber was soll man machen, wenn man
        a: kein instrument spielen kann und
        b: bei diesem band-namen?
        da kann es doch nur punk werden! ;-)

  2. tulpenquietschen!
    da haben wir etwas gemeinsam. auch für mich eines der schönsten geräusche des frühlings.
    und deine bilder mag ich sehr!

    ganz lieben gruß
    lintschi

      • das ganz leise hören. super. hab mir vor einem jahr einen hörapparat gekauft, weil ich nur mehr ganz leise höre.

      • während der sehapparat „brille“ etymologisch einen schönen hintergrund hat (brille leitet sich ab von beryll, weil man die ersten sehhilfen aus geschliffenen klaren kristallen herstellte, die man im mittelalter als eben als beryll bezeichnete) gibt es für den hörapparat oder das hörgerät keine entsprechende bezeichnung. das finde ich schade. da hör-rohre die ersten hörapparate waren, daher schlage ich vor, diese künftig „hörros“ zu nennen. das klingt doch viel netter als hörgerät und passt auch ausgezeichnet zu dem zustand, unter dem manche menschen oft zu leiden haben: der logorrhö ihrer mitmenschen. hörro-träger schalten ihr hörro dann einfach aus.

        ich ersuche um tatkräftige unterstützung zur durchsetzung dieser wahnsinnig guten und wichtigen idee.

      • na ich weiss nicht, lieber enzoo, hörros gegen logorrhö…für mich phonetisch schon jetzt ein horror, ich spüre direkt, wie sich meine legasthenische zunge schon jetzt darüber derstesst!

      • ich freu mich, enzoo, dass du dich um eine bessere phonetik für meinen hörapparat einsetzen willst, aber mit hörros, dieser mischung aus hämorrhoiden und gonorrhoe, kann ich mich noch nicht anfreunden. dagegen hat einmal eine schlagfertige dame aus unserer literaturrunde, wie sie gesehen hat, dass ich die dinger gerade einpflanzte, gemeint: „na, kommen deine ohrwürmer wieder zum einsatz“. nach dem anschließenden herzlichen gelächter beiderseits, trage ich sie doch etwas lieber.

    • die geschichte ist voll von einzelkämpfern, sogenannten helden. du bist also von achill, odysseus, perseus über siegfried bis jeanne d`arc und che guevara in bester gesellschaft

      • in einem satz, also einem zusammenhang mit achill, odysseus und, ja von mir aus auch che genannt zu werden, ehrt natürlich schon ein bissl *ggg* – auch wenn deren hände durchaus blutbefleckter sind als meine. ich tötete bisher nur fliegen, gelsen, nachträglich unidentifizierbares auf windschutzscheibe und kühlergrill, und an wirbeltieren nur huhn und fisch – und dabei will ich es auch belassen!

      • fisch und huhn! eigenhändig! respekt! dagegen ich. es war in unserer jugend, als die mutter uns plötzlich ein messer in die hand drückte und uns in den hühnerhof schickte, ein selbiges abzustechen. „ihr seid jetzt alt genug dazu, und ich hab schon genug hühner abgestochen.“ zuerst versuchten wir, uns gegenseitig das messer zuzuschieben, aber zu dem zeitpunkt war schon klar, dass keiner von uns diese mutprobe bestehen würde. dann die rettende idee. schließlich entstammen wir, wie schon weiter oben erwähnt, einer försterfamilie. also holten wir das kleinkalibergewehr, und von da an ging alles ganz glatt. in den hühnerhof, ein gezielter schuss (ich glaub, der älteste von uns hat geschossen) auf den kopf der auserwählten henne, ein bisschen ausflattern lassen, dann schnell den kopf abgehackt, jetzt kein problem, da huhn wehrlos, weil tot. dann noch vorschriftsmäßig ausbluten lassen und anschließend stolz in der küche präsentiert.
        möglicherweise denkt jetzt jemand an die usa und ihr waffengesetz. wir waren ja doch noch kinder, als wir unser erstes luftdruckgewehr in der hand hatten. dazu möchte ich sagen, dass ich mein ganzes leben lang, auch wenn ich nicht in die fußstapfen meines vaters getreten bin, nicht einmal ein ungeladenes luftdruckgewehr auf jemanden richten konnte. auch wenn ich einem an einer waffe etwas zeigen wollte, war der lauf immer in eine ecke des zimmers gerichtet, wo sich garantiert niemand befand, auch nicht der hund. das ist bis heute in fleisch und blut übergegangen. (fleisch und blut ist in dem zusammenhang vielleicht nicht so gut, aber ihr wisst schon, was ich meine).

      • jetzt musste ich lauthals lachen! „mit kanonen auf spatzen“ – das war das erste was ich dachte bei „mit dem kleinkalibergewehr auf das hendl“!

        ein huhn zu bändigen ist ja nun nicht allzu schwer, auch für einen jugendlichen nicht. mein onkel zeigte es mir, als ich circa 10 jahre alt war, wobei er die hühner zwischen die oberschenkel klemmte, den hals schnell herumdrehte, dass es laut knackte und erst dann, als das tier sich nicht mehr wehrte, den kopf abhackte und ausbluten liess. ich machte es dann ein paar mal so, wenn mich meine tante danach schickte, aber immer mit widerwillen, weil mir das huhn, auch wenn es noch so doof schaute, leid tat.

        ein huhn zu erschiessen ist da natürlich weitaus abenteuerlicher. schiessen übt ja eine magie auf jeden jungen mann aus, der sich kaum einer entziehen kann, kaum einer kann dem jagdtrieb widerstehen. und dann noch auf so ein relativ grosses tier, das schliesslich direkt vom dinosaurier abstammt! ich glaube, ich hätte die hühner, die ich tötete, auch erschossen, wäre mir dazu so ein gewehr zur verfügung gestanden, aus anderen, verwerflicheren gründen, als die angeführten.

        heute töte ich nur dann und wann eine forelle oder einen saibling, wenn ich in den alpinen gewässern die fliegenrute schwinge. die meisten der immer mit schonhaken gefangenen fische entlasse ich wieder in die freiheit, nur manchmal müssen einer oder zwei fürs abendessen dran glauben. ich töte sie dann mit schlechtem gewissen, unter dem sinnlosen murmeln von entschuldigungen, die für das tier das ende nicht ändern. und dann beruhige ich mich mit dem gedanken, wie das sonstige tierische nahrungsangebot zu tode kommt, denn dagegen ist ein schlag auf den kopf und der stich ins herz eine geradezu liebevolle behandlung.

      • tatsächlich waren damals spatzen unser einziges jagdbares wild, natürlich mit luftdruck. erstens gab es sie in hülle und fülle, und zweitens zahlte uns unsere großmutter, ich glaube, 50g pro stk. wir mussten ihr nur noch frische brennesseln vom „weiherlaufgraben“ bringen, die brauchte sie als beilage für ihr spatzengericht. ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wie sie die vögel zubereitete. übrigens, unsere großmutter wurde 100 jahre und vier monate alt.

      • spatzengulasch? panierte spatzenflügel? spatzenkeulenbraten mit brennessel gespickt?

        aber was bleibt eigentlich übrig, wenn man einen spatz entfedert? wie dick is der oberschenkel-muskel, der 30 gramm tragen muss? für ein kilo spatzen muss man gleich 30 davon erschiessen, ohne krallen, knochen, innereien und federn bleiben davon vielleicht 400 g übrig – das ist fleisch für zwei 200 gramm portionen, allerdings auf je 15 karkassen aufgeteilt.

        oder haben die so dünne knochen, dass man die einfach mitisst? vielleicht nur ausnehmen, kopf und krallen abschneiden, 2 stunden marinieren (das muss reichen für diese winzlinge), dann nur kurz frittieren, abtropfen lassen und als fingerfood mit einer brennessel-salsa servieren. die vorstehenden teile knusprig wie chips, das fleisch sicher unvergleichlich zart. aber ja, so würde ich das versuchen. es wird jedoch beim konjunktiv bleiben.

      • da läuft mir ja schon beim zuhören das wasser im mund zusammen. cross gebacken. dazu einen sauvignon blanc, der mit seinem säurespiel herrlich mit den brennesseln korrespondieren müsste. oder doch lieber einen bodenständigen weißburgunder. ja, ich denke doch: weißburgunder passt gut zu spatz. und zum würdigen abschluss drängt sich buchstäblich ein vogelbeer auf.
        eigentlich schade, dass wir uns nur im konjunktiv bewegen.

      • das ruft geradezu nach einem lokal der dekadenz und politischen unkorrektheit! die spatzen pfeiffen’s quasi von den dächern. alle tiere, die der menschheit aus unbegreiflichen gründen lieb geworden sind, sollten da auf der speisekarte stehen, also nicht nur spatzen und singvögel, sondern auch delphinschnitzel nature könnten für aufmerksamkeit sorgen ebenso wie pandabraten fu long (halbgar, warum sollte der koch fleissiger sein als das tier?). und einmal gibts – für kenner – eine blindverkostung von afrikanischem und asiatischem nashorn-carpaccio mit käse aus orang-utan-muttermilch. darüber, wer für die weinbegleitung sorgt, muss ja nicht weiter diskutiert werden.

      • nachdem meine frau gestern unterwegs war, habe ich also ein gasthaus aufgesucht und dort – die buhrufe überhöre ich jetzt einfach – mit genuss ein schnitzel mit erdäpfelsalat gegessen, dazu ein krügerl bier.
        was sollte ich tun – bonobohoden waren aus.

  3. natürlich gibts da buhrufe – wenn die bonobohoden aus sind! wenns stattdessen wenigstens lerchenzungenauflauf gegeben hätte – aber nix! da rettet dann nur ein schnitzel mit erdäpfelsalat – dafür hat jeder verständnis.

    • ich lese hier vergnüglich mit, hoffe aber langsam, jeder versteht auch die feine ironie in den geschichten/kommentaren.
      man muß ja aufpassen, in zeiten, wo angedacht wird, eine steuer für katzen einzuführen, damit diese die singvögel verschonen..

      • ironie? wieso ironie?

        ich finde ja, wenn die katzen oder deren menschen singvögel-steuer zahlen müssen, dann dürfen sie auch vögel fressen. schliesslich zahlt man kfz-steuer ja auch nicht dafür, dass man das auto dann in der garage stehen lassen muss. und wie wir wissen, gibt es ja kaum eine methode, die erfolgreicher ist, unerwünschtes zu verhindern, als eine neue steuer einzuführen.

      • hallo maritheres,
        schön, dass du auch einmal in unserem blog vorbeischaust.
        übrigens, falls du dir zuviel sorgen machst, dass deine katzen jetzt versteuert werden: scheinanmelde sie einfach in jersey oder sonst einem paradies für steuern. was hältst du davon.

        • ich schau zwar selten aber gerne in eurem blog vorbei (-;
          und unser kleines findelkind hat kürzlich eurem spatzenthema
          ein ende bereitet.

          ich habe ihr natürlich sofort und eindringlich gesagt, sie solle derlei künftig unterlassen und ihr mit der katzensteuer gedroht, aber mir schien, das kümmerte sie nicht wirklich.

      • von wegen!
        während wir unsere erlegten spatzen oft mühsam im gestrüpp suchen mussten, hast du deine katze zum apportieren abgerichtet. ich bräuchte gar nicht extra zu erwähnen, dass du damit wieder einmal den vogel abgeschossen hast.

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