silvester

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da feiert man den jahreswechsel mit freunden, wird mit köstlichkeiten verwöhnt, untehält sich, spielt spiele, geht spazieren, bestaunt das feuerwerk..und was bleibt? e i n satz. er nistet sich ins gedächtnis, verbeisst sich in den gedankengängen, frisst sich durch alles, was einem in den nächsten tagen so in den sinn kommt..ist da. immer wieder. was mach ich mit dem lästigen kerl bloss? ich schreibe ihn mal auf. vielleicht möchte ihn ja jemand haben und ich bin ihn dann los..
„ein künstler ist dann gut, wenn er sich gut verkaufen kann“

34 Kommentare zu “silvester

  1. Jaja, verkaufen sie sich ruhig!
    Vermachen sie ihr Seelchen dem Teufel !
    Verkaufen sie ihre Ziele und ihre Ideale und schöpfen sie kurz den Rahm des Ruhms ab, bis sie dann schlussendlich die saure Milch darunter auslöfeln müssen. Ich verkaufe mich niemals an vielleicht noch schnellere Aston Martins, oder Lamborghinis; ich bleibe meinem 7-er treu. Keiner röhrt so einfühlsam wie sein Zylinderchor es tut. Die Kunst ist kein Therapeut, der mit Streicheleinheiten daherkommt. Die Kunst will geliebt werden und schreit nicht nach Geld. Verkauft man seine Kunst, dann ist man schon verkauft an sie oben …

    rrrrrrrrrrrrroooooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!
    bmwfahrer-1

  2. meine lieben,ich habe den satz provokant aus dem zusammenhang gerissen und euch hier auf dem silbertablett serviert. ich wollte wissen, wie ihr darauf reagiert, denn mich ließ er ja auch nicht kalt und beschäftigt mich bis jetzt.
    liebe theres, du kennst sicher das sprichwort von den 3 dingen,die man nicht zurückholen kann..und eines davon ist das gesprochene wort. darum:nein,es gibt kein rückgabe-oder umtauschrecht(;
    und lieber herrBMW, der satz stammt nicht von mir und es ist primär nicht ums geld,das man zu lebzeiten mit seiner kunst verdient, gegangen.

    hier nun die ganze geschichte dieses schiachen satzes:
    im haus der silvester-gastgeber hängen bilder eines zu seinen lebzeiten sehr beliebten und geschätzen malerkollegen. und beim betrachten der bilder sinnierte ich: wie kann es sein, dass dieser sehr verehrte künstler nach seinem tode fast gänzlich von der kunstbildfläche verschwunden ist.mich hat das sehr verwundert, ich meinte, nach seinem tod gäbe es wohl sowas wie eine wertsteigerung und dementsprechendes „griss“ um seine bilder. aber nein, man hört kaum mehr was von „ihm“.
    und dann kams zur diskusion wann/warum wird ein künstler nach seinem tod „berühmt“ oder „reich“ und da fiel dann dieser satz(vom hausherren) mitsamt interessanter erklärung dazu…

  3. Schwierige Sache, die sie sich hier zu erklären versuchen.
    Ich kann es nur aus meinem Leben beantworten. Ein 7-er BMW bleibt ein 7-er BMW wurscht wie alt der ist, der ist ein Kultfahrzeug. Das ist in der Kfz-ler Gemeinde ein Staus. Ein Auto können sie nicht berühmt machen. Da müssen sich Legenden und Mythen drumherum bilden, dann setzt sich etwas in den Köpfen der driver fest, was weit über das Auto hinausgeht. Es muss eine Magie entstehen. Magie und Phantasie begeistert das Volk. Wenn sich das zum Allgemeingut entwickelt, dann will es jeder haben und das macht dann seinen Preis. Dann wird der 7-er zur Handelsware der Eitelkeiten. Ob er dann noch ein Car ist, welches so richtig losrrrrroooooaaaaaaarrrrt, ist eine andere Sache … Da wird dann schon vielleicht wieder das nächste Car zum Mythos in kleinen Schritten und das wäre dann die Entwicklung der Machocarszene, die die Puppis auf die Beifahrersitze hupfen lässt! Und, Künstler werden nach ihrem Tod zumeist vergessen …

    rrrrrrrrrrrrroooooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!
    bmwfahrer-1

  4. Leonardo da Vinci ist bekanntlich auch tot … seine Mona Lisa nicht, die hängt ja noch herum im Louvre. Gut, wir haben alle vage Vorstellungen von dem Leonardo d. V., jedoch genaueres tun wir im Durchschnitt nix wissen tun über ihn, außer wir wären Kunstgeschichtler, oder Gymnasialpfrofessoren. Seine Mona Lisa ist eine Ikone geworden. Deshalb, so denke ich nimmt sie ihre Position in unser aller Hirne ein. Nur ist nicht gesagt, dass diese Ikone ewigen bestand haben wird. Auch die Mona kann verblassen. Ich denke, zuerst muss sich das Kunstwerk vom Künstler loslösen, selbständig werden, der Allgemeinheit gehören, dann erst holt es den Künstler zurück ins Leben. Kunst bringt die Gesellschaft vorwärts in ihrem Denken. Und Künstler sind nur das Werkzeug, der Kunst. Das Werkzeug kann vergehen, das Werkstück wird eine gewisse Zeit das Werkzeug überdauern.
    Vielleicht kommen mir noch andere Gedanken dazu, dann werde ich diese absondern, mit Verlaub.

    Derweilen Gummi gebe!

    rrrrrrrrrrrrroooooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!
    bmwfahrer-1

  5. Übrigens, Cardesigner kennt sowieso überhaupt kein Mensch. Der kann im Hintergrund maukas gehen und niemand würde ihn vermissen …
    Wer kennt schon all die Nobelpreisträger? Doch Wissenschaft und Kunst werden immer wieder in ein Töpfchen gesteckt. Warum sollten gerade die Künstler so etwas besonderes sein? In früheren Zeiten wurden die Künstler den Handwerkern zugerechnet. Mein BMW-Mechaniker ist ebenfalls Künstler. Der beherrscht die Maschin‘ ! Und Kohle macht er mit seiner Kunst schon zu Lebzeiten!

    Da mir das jetzt schon an meine Grenzen des Nachdenkens geht, muss ich jetzt als Ausgleich unbedingt
    Gummi geben!

    rrrrrrrrrrrrroooooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!
    bmwfahrer-1

  6. mit der monalisa gehns mir schon zu tief in die kunstphilosophie. davon versehe ich ja nichts, ich bin ja nur ein maler. es geht ja darum, warum ein künstler nach seinem tod erolgreich ist und ein anderer nicht. IhrBMW mechaniker bekommt wenigstens lohn für seine arbeit, ein künstler kann sein herzblut vermalen, wenn er das bild dann nicht verkaufen kann, nagt er am hungertuch. und darum hat H.mit seinem schiachen satz vielleicht doch recht.er erklärte seine meinung noch weiter: dass es nicht viel bringt, wenn die bilder in in schubladen im atelier liegen oder in privaten haushalten hängen, die liegen/hängen dann da und fertig.das interessiert kaum jemanden. wichtig wäre es,in galerien vertreten zu sein und die galerien bringen nach dem tod des künstlers die werke dann wieder auf den markt, das interesse seigt, weil ja tot, es wird gekauft – und der erfolg stellt sich dann (möglicherweise)ein..

  7. Einfache Fragestellung:

    Was wollen sie mit ihrer Kunst erreichen?

    Jetzt lehne ich mich zurück in meine Sportsitze, dreh mir mal die Carsoundanlage,auf 110 dB, auf und freue mich, wenn die die Anrainer glauben, Onkel Fränk hätte über Nacht eine Gesenkschmiede in ihrer Gass’n errichtet! Also, bitte um Antwort! Aber bald, sonst hör ich nix mehr …

    schawumm – bumm – schawumm – bumm – schawumm – bumm – schawumm – bumm!!!!!!
    bmwfahrer-1

  8. Mit Absicht habe ich all die obigen Kommentare zu diesem Satz nicht gelesen (bevor ich meinen eigenen schreiben werde, danach wird die Neugier siegen), nicht etwa weil ich deren VerfasserInnen nicht dafür in der Lage hielte, einen fundierten und gescheiten, meinetwegen auch witzigen Betrag zu leisten, sondern, weil ich den Satz, den dummen, unsensiblen, aber anscheinend gefrässigen, wenn er sich so verbeisst, verbeissen kann, unbeeinflusst kommentieren will: Sodann:

    „Bestes Beispiel für die Richtigkeit des Satzes ist wohl Vincent van Gogh“.

    So.

  9. die bilder van gogh´s tun mir trotz megabrühmtheit aber schon auch leid. fristen ein dasein im finsteren tresor hinter meterdicken türen, keiner darf deren genauen aufehthaltsort wissen und der besitzer erzählt besser niemandem von seinem besitz.

    • ganz so ist es ja auch wieder nicht. die musealen van gogh bilder werden immer wieder mal aus den archivtresoren an die frische museumsluft vor den mundgeruch der oft ahnungslosen besucherInnen gehängt und die, die im privatbesitz von menschen mit villa am comer see oder in verbieres oder in miami intercoastal u.s.w. sind, hängen dort in licht- und luftdurchfluteten salons und poolhäusern völlig unbedroht im augenlicht ihrer stolzgeschwellten, oft aber ebenfalls ahnungslosen besitzer, da die entsprechenden anwesen ja ohnehin von meterhohen mauern mit stacheldraht, security-hanseln und bewegungsmeldern gesichert sind. ein van gogh hats da also schon besser als so manches andere bild, das auch seine qualitäten hat und etwa im gang im dritten stock eines seit jahren geschlossenen hotels am strand in der normandie hängt und das nur mehr von den möven betrachtet wird, die durch die zersprungenen fensterscheiben kommen um ihre nester nun auf den stuckgesimsen über dem bild bauen, auf das sie dabei unwillentlich – aber was macht das schon für einen unterschied – fäkalieren.

      • jetzt bringst du mich auch noch auf die idee, ein paar meiner bilder statt unterm bett, auf einem schwan-und entenbelebten seesteg zu lagern(ohne mit meterhochen mauern mit stacheldraht, security-hanseln und bewegungsmeldern – gesichert) ..und nach einer sommersaison nachzusehen, was damit passiert ist!

      • ich habe unlängst auf ndr einen beitrag gesehen, wo eine künstlerin platten aus leicht korrodierendem metall in die ostsee gelegt hat, für mehrere jahre, durch das salzwasser wurden die platten so angegriffen, dass tiefe maserungen darauf entstanden. diese hat sie dann im tiefdruckverfahren auf papier übertragen – das hat ziemlich schön ausgesehen. zusätzlich hat sie dann irgendwelche sprüche mit buchstabenschablonen draufgepappt (wie heisst das schnell? stencil?) – da hats mir dann nicht mehr so gefallen wie der reine meereszeitabdruck. den touristen schon, die haben fleissig gekauft (im beitrag zumindest)

  10. Frage?
    Kann hier jemand auch cars driven?
    Das ist die wahre Kunst, die es zu erreichen gilt und zwar mit fool speed auf der rechten Spur! Den Sinn der Kunst kann mir da eh offensichtlich niemand verklickern. Wer ein car bei Tempo 240 im kleinen Finger hat, der hat eine Ahnung davon was Kunst ist, dabei geht es wirklich um L’art pour l’art. 240 fahre ich nicht, um irgendwo schneller anzukommen, 240 fahre ich, weil ich 240 spüren möchte! Ich habe so den stillen Verdacht, dass alle diese Künstler nix anderes sind als lauter Verhinderte!!

    rrrrrrrrrrrrroooooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!
    bmwfahrer-1

    (ps., die noch dazu am Hungertuch nagen ..)

  11. also ich hab mal auf einer beinahe leeren norddeutschen geradeausautobahn am sonntag früh mit meiner karre vollgas gegeben – da zeigte der tacho 215 und das navi 195 khm an – und für mich war das definitiv too much fool speed. ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man da eine kurve zu fahren hat, und sei es eine leichte. daher ging ich vom gas runter und zuckelte mit 140 kmh weiter – mit dem anfänglichen gefühl, man könne nun neben dem auto herlaufen. vielleicht liegt das aber nur daran, dass ich nicht die edelkarre namens 7er fahre, sondern so einen japanischen reiskocher. darin jedenfalls bin ich nicht gebaut für geschwindigkeiten jenseits der 150 kmh.

    • Sie haben da ziemlich sehr viel recht mit dem, was sie hier schreiben! Doch bleiben wir lieber bei der Kunst. Sie verstehen davon sicher mehr, als ich. Das car driven bleibt dafür mein Gebiet! O.k.? Und Frau Resi ist uns noch eine Erklärung schuldig! Nur so scheibchenweise diese einfordere! Nun, was will sie wohl mit der Kunst erreichen?

      Tüüüüüt tüüüüüt tüüüüüüüüüüüt

      bmwfahrer-1

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