was will ich

.. mit meiner kunst erreichen?
bmchn2014
es sind zwar nur ein paar gehäkelte blätter, also weit weg vom begriff kunst,
aber vielleicht sind diese blätter eine antwort.
bmchndr3
es war in mir und es musste raus, wie bei der malerei.
stundenlang nichts anderes tun können als blätter rauslassen.
bmcnsonn
das nackte bäumchen im garten. unscheinbar. wahrnehmung. hinsehen. sehen.
das alltägliche nicht mehr übersehen. das ist ein zweck.
bmcnsonn1
ein inneres bedürfnes das ein äusseres zeichen setzt..zum hinsehen, zum nachdenken, für veränderung.
als anstoss, den zweck zu hinterfragen, als impuls für einen dialog.
bmchn2
als mögliche befereiung. für mich. im moment bin ich keine künstlerin.

24 Kommentare zu “was will ich

  1. Wie schön, und wie schön, wenn etwas so schöne ‚einfach raus muss‘! Von wegen, ’nur etwas gehäkeltes und weit weg von Kunst‘ – das hat uns doch Rosemarie Trockel vorgemacht, dass das Wolliges – in ihrem Fall gesticktes- große Kunst sein kann!
    Von meiner digitalen Kunstwarte aus, bin ich ein bisschen neidisch auf alle, die mit großem Vergnügen im dreidimensional-happtischen schwelgen. Grüße aus Andalusien an das Atelier am See! Gerda

  2. du bist immer eine künstlerin. das ist so ein urteil wie lebenslänglich, nur ohne begnadigungsmöglichkeit.

    und was du erreichst? ein menge. in diesem fall, mit den häkelblättern auf dem winterlich entlaubten gestrüpp, entlockst du allen menschen, die das sehen, mindestens eine reaktion: darunter erstaunen, freude, kopfschütteln, wundern usw. indem du die graue winterwelt einfach nur verbuntest, veränderst du die welt und die rezeption der welt durch die menschen, die deine kreationen betrachten und damit diese menschen selbst. das ist mehr, als man von so manchem bild in den grossen galerien dieser welt, durch die die touristen ausser ihre schmerzenden füsse spürend weitgehend empfindungslos hindurchgeschleppt werden, sagen kann.

    lebenslang und durchgehend künstlerin. sorry. schuldig.

  3. Wunderschön!
    Sie haben hier meiner Meinung nach, und die zählt ja eh nicht viel, ein künstlerisches Zeichen gesetzt! Das Fehlen der Blätter auf eine Art und Weise kommuniziert, die so, wie sie es „gesagt“ haben, mit keinen anderen Ausdrucksformen möglich gewesen wäre. Da steckt so viel drinnen an Erkenntnis über Abwesenheit. >Abwesenheit durch Anwesenheit erklären!< Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Auf diese Idee wäre ich nicht gekommen, ohne Ihr Kunstwerk, dass man Abwesenheit durch Anwesenheit erklären kann. Unglaublich! Ich bin mir nicht sicher, ob das ihre Intention war? Aber jetzt sind sie im Dialog mit ihrem Publikum. Sie haben einen kunstbasierten Dialog begonnen, der auch wahrscheinlich wieder auf sie zurückwirkt! Das ist das fesselnde an der Kunst, der Dialog! Schön!

    bmwfahrer-1

  4. auch für mich mehr Kunst als Kunsthandwerk
    die Menschen berühren können, zum Sehen, Empfinden, Weiterdenken bringen – das ist Kunst für mich
    und vielleicht auch zum Weiterspinnen bzw. -häkeln

    mir hat im letzten Frühjahr ein Besuch im Atelier am See (zusammen mit Lintschi) den Anstoß gegeben, was ich im Garten mit „Unnützem“ (einem halbhohen Baumstumpf, einer Pumpe ohne Wasser etc.) machen kann
    danke dafür

    lieben Gruß
    Uta

  5. Die Frage: Was will ich mit Kunst erreichen?

    ist eigentlich eine sehr verhängnisvolle …

    Könnte man nämlich darauf eine endgültige Antwort geben, dann würde man ab diesem Moment nicht mehr Kunst machen, sondern irgendwas, nur nicht Kunst. Kitsch vielleicht, ja, aber keine Kunst. Kunst lässt sich nicht in eine Formel pressen. Wer das tut, der beraubt sich seiner Intuition! Kunst ist nicht abgeschlossen, Kunst muss sich immer weiterentwickeln. Vielleicht ist die Zahl „Pi“ 3,1415 usw. Kunst?

    Vielleicht ist eine Antwort auf die Frage „Was will ich mit Kunst erreichen“:
    3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 endlos

    hmmm … jetzt anstehe …

    Da hilft nur: Gummi geben!!!!!

    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrooooooooooooooooooooooaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrr!!!!

    bmwfahrer-1

  6. danke herrBMW,das thema scheint Sie gepackt zu haben, es hat Sie quasi das kunstradar geblitzt(; langsam gewöhne ich mich an das urteil,dass schon enzoo ausgesprochen hat. kunst-lebenslang.aber ich spüre es ja selber, da nützt kein „ich schmeisse alles weg und hänge die kunst an den nagel“, es sammelt sich ständig etwas im unterbewussten,das dann rausdrängt, es packt einem immerwieder- und sei es ein hohler baumstamm, wie fr.taveller (:
    und das ist gut so.
    hmm…die abwesenheit durch anwesenheit erklären…vielleicht mache ich mal löcher sichtbar – indem ich das dazugehörige drumherum male..

  7. Gute Idee!
    Wenn ich jetzt ein Loch darstellen müsste, dann würde ich rundherum ein Polizeiradarauto malen!!

    Fool Speed & No Fear!

    Long lebe my 7-er BMW!

    bmwfahrer-1

  8. das muss nicht sein, lieber bmw-fahrer. möglicherweise sind die ressentiments gegenüber der exekutive, die uns unter anderem vor rasenden autofanatikern zu schützen versucht, bei anderen menschInnen nicht so ausgeprägt wie bei ihnen, sodass einfach nur kein wille zu kommentieren entstand. ein kommentarloch sozusagen.

    ein loch selbst gibts ja ohne die umgebende, dasselbe definierende umgebung ja gar nicht. viele löcher hingegen sind gar keine. das schwarze loch etwa ist viel massereicher als das sie umgebende weltraumdurchschnittsfastnichts. das loch, das besonders unter autofahrern gerne zwecks gegenseitiger titulierung bei vermutetem falschverhalten herangezogen wird, ist auch kein loch, sondern ein mehr oder im alter weniger starker muskel.

    ja, und ein hubraum ist auch nichts weiter als ein loch. soweit zur montäglichen lochologie.

    • Das wird doch nicht das sein, wo’s in den Auspuff hinten damit reinschauen …?!?

      igittigitt!

      bmwfahrer-1

    • wer fotos nur von radarkisten gemacht kennt kann natuerlich keinen tau von lochkameraphotographie haben. gar kein witz ist das. wikipedia weiss sicher interessantes zu berichten. ein ordentlicher bmw wird doch wohl vernetzt sein?

  9. ihr werdet euch sicher wundern, von mir zu hören, obwohl es doch unmöglich ist, aus dem schwarzen loch zu entkommen. aber, nachdem ich mich schon früh für lochologie interessiert habe, war es ein leichtes, das nächste wurmloch zu finden … mit erfolg, wie ihr seht

  10. Wurmloch?
    Kein Problem!

    http://www.pigrol.de/Startseite/Produkte/Holzwurm-Ex_WB

    Lochkamera????
    Ich kann’s mir nicht verkneifen!

    bmwfahrer-1

    (PS die schlimmsten Löcher since ever, das sind die Luftlöcher!! Der Luftfahrt kundige werden darüber wahre Hororgeschichten erzählen können! Das Luftloch tritt völlig unvorangekündigt auf und lässt ganze Flugzeuge in sich stürzen. Darum immer schön angeschnallt bleiben im Flieger, man weiß ja nie …!)

  11. Pingback: jännersachen | wahrnehmungsfenster

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