lesungen im atelier im mai

vorab ein dankeschön an die künstler und gäste! ihr macht mein atelier zu einer wohlfühloase(:

8. mai: HARALD PESATA
„a mensch“
heitere verse von eugen roth auf wienerisch

donauland, wer kann sich noch daran erinnern? an seine donaulandbetreuer/in?  an die quartalsbestellungen?
daran, dass man, wenn man sich nicht entscheiden konnte, wollte oder es einfach vergessen hatte sich ein buch aus dem angebot auszusuchen, man kurzerhand den „vorschlagsband“ aufs aug´gedückt bekam?
von mir bewusst ausgewählt:
die 2 bändchen mit heiteren versen von eugen roth.
es muss in den späten 70ern oder frühren 80ern gewesen sein…..
und man sieht ihnen den zahn der zeit gut an…
unmensch

jahre später wollte es der zufall, dass eine verlegerin ins atelier schneite ..
und harald pesata sich der roth gedichte annahm…
und sich nun ein kreis schließt..in meinem atelier:

lesungamensch
eugen roths gedichte auf wienerisch. ja geht denn das??
und wie das geht! harald pesata hat die verse nicht nur ins wienerische „übersetzt“, nein, er hat ihnen noch dazu ein ganz eigenes,  spezielles leben eingehaucht. grandios, gekonnt, meisterlich und – herr roth, Sie dürfen sich jetzt getrost mal kurz im grab umdrehen – ich, als lieb haberin des wienerischen, wage zu behaupten: somancher vers ist besser als das original!

presse: (zum lesen klicken)
roth

zum reinhören:

 

24. mai: GERHARD PÖSCHL
„Wir bitten um Verständnis“
Ein Tagespendler auf Abenteuerreise

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gerhard pöschl: Wenn ich von meinem Pendlerdasein erzähle, erfahre ich immer die gleiche Reaktion: „Des is jo verlor‘ne Lebenszeit“ und weiter „Bleibt do no wos übrig für a normales Leben“, oder „Hoffentlich bleibt mir das Schicksal erspart“. Das mit der Lebenszeit ist relativ. Lebenszeit geht nicht verloren, die nützt man, oder man nützt sie eben nicht. Aber: wenn man Abenteuer liebt, dann muss Mann/Frau pendeln. Die wahren Abenteuer sind entweder im Kopf oder man er-„lebt“ sie tagtäglich auf einer der interessantesten Nebenstrecken Österreichs. Seit 1. Jänner 2010 bin ich mit Haut und Haaren an den Verkehrs-verbund OST gebunden. Meine Reise führt mich tagtäglich mit derRaab-Ödenburger-Eisenbahn vom burgenländischen Bahnverkehrsknotenpunkt Wulkaprodersdorf nach Wien Meidling, also hinaus indie große weite Welt. Mit der U6 und ab der Längenfeldgasse mit der U4 bringen mich dann die Wiener Verkehrsbetriebe meist sicher und gekonnt bis zur Friedensbrücke. Jeweils am späten Nachmittag ist die Rückreise angesagt. Manchmal bin ich dann auch noch auf Abwegenunterwegs und probiere Wiener Buslinien und Straßenbahnen aus. Wo auch immer … an allen Ecken warten spannende Geschichten.

gerhard liest und erzählt geschichten zum schmunzeln und auch erlebnisse, die nachdenklich machen. als jemand, dem das pendlerleben fremd ist, ist somanches einfach unvorstellbar, sodass sich die frage stellt
„warum tut man sich das überhaupt an?“
und für mich als fan des dialektes muss ich mich bei gerhard für einen ausdruck bedanken, den ich seit einer ewigkeit nicht mehr gehört habe, nämlich:
in der geschichte, über die christl, die sich im „wiesel“ (der „nahverkehrs-doppelstockwagen der ÖBB“) verlaufen hat und von dann ihren freundinnen gesucht wird kommt er vor:
als die gesuchte christl endlich im obergeschoss des wiesel von einer freundin entdeckt wird, ruft diese empört:
„jo christl, bist du a vo wo!?“
(für die besucher meines blogs, die des burgenländischen nicht mächtig: das ist ein ausfruf des erstaunten empörens, etwa wie „ja christl, was fällt dir denn ein!?“
(sollte jemand eine bessere übersetzung wissen, bitte gerne in den kommentaren kundtun:)

29. mai: RAINMAJO
liest, singt  und erzählt

eckenlächler_

warten wir noch ein weilchen, vielleicht kommt ja doch noch wer (;
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und es kam jemand
zum lesen, zum tanzen, mitsingen, diskutieren..
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man muss ihn erleben, kann ihn nicht beschreiben…
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allein schon seine text-blätter sind sehenswert, gelebte kunstwerke
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zum reinhören:

be-sitzen

ich habe mich  sofort verguckt in dieses sesserl
auf der müllhalde hinterm haus. faszinierend wie
man  sich findet,  so, als sollte  es sein und der
zufall wartet  nur auf den richtigen zeitpunkt: da
muss die mama auf kur, als brave tochter besucht
man sie, macht einen abstecher landeinwärts – und
entdeckt einen kleinen schatz. und übermorgen

wird er so bunt wie der tisch, auf dem er steht..

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malworkshop „wie ich mich sehe“

wie ich mich sehe – es soll ein ein blick auf mich sein: wie bin ich, was mag ich, was tu ich gerne, was wünsche ich mir, wovon träume ich, welches ziel habe ich, wie sieht meine zukunft aus….ich war sehr gespannt darauf, wie die kinder diese aufgabe umsetzen werden.
und ich wurde überrascht, die mädchen blickten weit, sie schauten gut und gewährten mir einblicke in ihe welt. schön war das. eine bereicherung. eine beruhigung. danke (-:

tag 1 _ klasse 1a NMS klosterschule NaS

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tag 2 _ klasse 2b NMS klosterschule NaS

(und seit heute weiß ich, es gibt glubschis ;-)
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