plastik bleibt plastik 1.1

vdm.plasa

manchesmal kommt es ganz anders als man sich sicher ist, das es kommen wird.
vor ein paar jahren wars:
upcycling, d a s neue thema. meine idee: plastiksackerlmüll einer neuen bestimmung zuführen, ja, das ist es! das mache ich! so dachte ich jedenfalls und machte mich ans werk..zerschnitt haufenweise bunte sackerl in streifen, häkelte mir die finger wund…allein, es war vergeblich: kaum wer hat sich für meine taschen, schalen, blumenübertöpfe, hüte..erwärmen können, ich erntete – nachdem ich erklärt habe, dass das, nein, kein bunter bast ist, sondern nur alte einkaufssackerl sind – reihenweise skeptisch hochgezogene augenbrauen.
nachdem ich also mit meinem plastiksackerl upcycling – projekt PLASA vor einigen jahren grandios gescheitert bin, wage ich heute ein update:
PLASA 1.1.
nicht mehr gehäkelt sondern jetzt die gebügelte und genähte version. entdeckt habe ich diese nette idee in den kleinenkleinigkeiten auf blancas blog!
und jetzt kann ich wiedermal nicht aufhören mit sortieren, schneiden, tüfteln, arrangieren, schmelzen, nähen, freuen…hach!

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15 Kommentare zu “plastik bleibt plastik 1.1

  1. Der Techniker in mir sagt: es handelt sich bei dem Material nicht um Plastik, sondern um Kunststoff. Plastik als Material gibt’s nicht.

    Der Wortverliebte in mir sagt: Kunststoff passt zu Kunst ohnehin besser als Plastik, bei der es sich meist um Figuratives aus Holz,Stein,Metall handelt. Ja, manchmal auch aus Plastik, pardon, Kunststoff, meine ich natürlich.

    Der Umweltbewusste in mir sagt: damit werma die Welt nicht vorm Müllberg retten, aber jeder Versuch ist gut.

    Der langjährig Verheiratete in mir sagt: net schon wieder Tascherl!!! Jedes heimische Kastl, jedes Badezimmer-Ladl, in das man sich reinzuschaun traut, ist voller Tascherl. Manchmal sind in den Tascherl dann nur weitere (kleinere) Tascherl drin, die dann wieder – erraten – (noch kleinere) Tascherl beinhalten.

    Der Bewunderer von Maria in mir sagt: Unglaublich, was die immer daherzaht und mit welcher Energie sie diese Dinge dann angeht und umsetzt.

    Der Freund in mir sagt: super, Maria!

    • und wieder denke ich mir: ich sollte die fotos machen und du schreibst dazu (; nur was der langjährig verheiratete da so von sich gibt kann ich in keiner weise nachvollziehen,denn mir kommt vor, das grad passende taschl habe ich noch immer nicht…

      • Was man sonst (außer das gerade passende Tascherl) alles noch nicht hat:

        – den perfekten Sonnenuntergang fotographiert (darum fotographiert man jeden weiteren zig Male, speziell am Meer).

        – das Glas Wein getrunken, nachdem man sagt: besser kann es nicht werden, weshalb man danach das Trinken einstellt.

        – das Bild gemalt, mit dem man selbst rundum so zufrieden ist, dass es vor Übermalung völlig sicher ist.

        – die Idee gehabt, die einem in einem Monat (auf legale und moralisch unbedenkliche Weise) so viel Geld einbringt, dass man danach ohne Ablenkung durch Arbeit oder sonstige Notwendigkeiten auf den perfekten Sonnenuntergang wartend das völlig zufriedenstellende Bild malen kann, wobei man natürlich den unübertrefflichen Wein trinkt.

        – einen Weg um die eigenen Ausreden herum gefunden, die das sind, was uns eigentlich immer davon abhält, was in uns steckt.

        (Möglicherweise)

  2. ich bin geflasht! <3 oh sind die schön! und sofort brauche ich wenigstens eine!
    verkaufst oder tauschst du sie sogar?

    ich bin verliebt! :-)
    herzliche grüße!

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