es war einmal..

so fangen märchen nicht nur an, manche enden so.

es war einmal.. ein kinderspielplatz..

seit wochen begleitet meinen tag ab den frühen morgenstunden ein poltern, splittern, scheppern, rasseln, bohren und dröhnen. vor meinem küchenfenster stehen manchesmal riesige gelbe schuttcontainer, die ein riesiger LKW mit getöse wieder wegschafft..und eine kleine träne glitzert in meinem augenwinkel. gedanken an vergangenes werden wach, gerüche kommen mir wieder in den sinn.
an die gärtnerei des nachbarn. meine mutter hat dort gearbeitet, freunde haben dort gewohnt, nachbarskinder mit mir dort ihr halbes kinderleben verbracht. ich habe im wasserreservoir mit den kaulquappen schwimmen gelernt, warme erde den sommer lang zwischen den zehen gespürt, in sonnenwarme paradeiser gebissen, in den glashäusern den jungpflänzechen beim grosswerden zugesehen, mitgeholfen, die glasflächen mit nasser lehmerde zu bespritzen, damit im glashaus dieses unvergleichliche klima entsand, das ich heute noch spüren und riechen kann wenn ich daran denke…und ich habe dort beim paradeisabklauben ein tier kennengelernt, das mit albträume verschaffte,  weil ich mit dem gesicht in ein spinnen-netz geriet, das einer spinne gehörte, die wie eine wespe aussah. nie gesehen sowas, weder vorher noch nachher. mama meinte nur, ich soll ihr keine märchen erzählen, gestreifte spinnen gibt es nicht. punktum. viele viele jahre später, als mir dieses tier in meinem eigenen garten wieder begegnete, lernte ich sie (dank des weltweit-netzes) kennen – ich hab immer noch angst vor spinnen, aber s i e wurde für mich dennoch vom albtraum zu ..einer schönheit

es war einmal…

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von mir

ich habe jetzt endlich eine art&weise gefunden meine nähsachen zu präsentieren
( die mir ausserdem unheimlich viel spass macht :)

voilá! von mir, also „von da maria“
achja, und wenn ihr euch fragt, woher der name kommt, das ist eine liebe geschichte:
der kleine bub meines patenkindes hat immer wenn er auf etwas zeigte, das ich gebastelt habe, von seiner mama zu hören bekommen „des is von da maria“…und als er dann sprechen konnte, war ich für ihn die tante vondamaria.
und somit hat er den perfekten markennamen für meine bastelsachen erfunden, einfach so.
bussibussi kleiner mann <3 <3 <3 ((-:

ein  überblick:

sammlung

mehr davon zu sehen gibt es ab jetzt  hier (fb) und hier (pinterest)

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plastik bleibt plastik 1.1

vdm.plasa

manchesmal kommt es ganz anders als man sich sicher ist, das es kommen wird.
vor ein paar jahren wars:
upcycling, d a s neue thema. meine idee: plastiksackerlmüll einer neuen bestimmung zuführen, ja, das ist es! das mache ich! so dachte ich jedenfalls und machte mich ans werk..zerschnitt haufenweise bunte sackerl in streifen, häkelte mir die finger wund…allein, es war vergeblich: kaum wer hat sich für meine taschen, schalen, blumenübertöpfe, hüte..erwärmen können, ich erntete – nachdem ich erklärt habe, dass das, nein, kein bunter bast ist, sondern nur alte einkaufssackerl sind – reihenweise skeptisch hochgezogene augenbrauen.
nachdem ich also mit meinem plastiksackerl upcycling – projekt PLASA vor einigen jahren grandios gescheitert bin, wage ich heute ein update:
PLASA 1.1.
nicht mehr gehäkelt sondern jetzt die gebügelte und genähte version. entdeckt habe ich diese nette idee in den kleinenkleinigkeiten auf blancas blog!
und jetzt kann ich wiedermal nicht aufhören mit sortieren, schneiden, tüfteln, arrangieren, schmelzen, nähen, freuen…hach!

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willkommen zum 1.KOFFERMARKT im atelier MtR

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im atelierMtR . seegelände 3 . 7100 neusiedl am see

die koffer werden von kreativen menschen mit originellen und einzigartigen schätzen befüllt:
bilder, keramik, wolle, kindermode, taschen, porzellanschmuck, köstlichkeiten aus der küche, ostereier, geldbörsen aus stoff und leder, schmuck, strick, schürzen, upcycling – mode und design, bücher, hauben, schals schokolade, stoffe, lavendelprodukte, accessoires aus afrikanischen stoffen…

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„was ist ein koffermarkt?“
es ist eine spezielle und relativ neue art von markt, auf dem kunst, kunsthandwerk , handarbeiten und andere besondere und unikate waren angeboten werden. und zwar nicht wie üblich an einem verkaufstand, sondern jeder aussteller (wer mitmacht seht ihr in der ausstellerliste weiter unten) präsentiert seine ware auf seine art und weise in einem koffer und verkauft diese direkt aus dem koffer heraus..

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..es ist also weder eine kofferversteigerung noch ihr könnt ihr euer neues reisegepäck hier erstehen. ihr müsst auch nicht einen kompletten, befüllten koffer kaufen, sondern ihr könnt zwischen den verschiedensten koffern herumschlendern und gustieren und euch aus den vielen tollen sachen all das raussuchen, das euch gefällt.

die aussteller:

natebdmitwww


hannakl.frech

michi1michi2 wiala
mmotbeart
lenaujosh Kopieconny
eleonoralarissa
logo+schrift A4dorothy lawrence
strickwerkstatthernals

Werbung Koffermarkt
logo
lanita

8w2737logo

logoatelierMtR

„béla und der glühweinfisch“

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enzooo, ein lieber freund und malerkollege hat meine fischiis gesehen und bei diesem bild hat er gesagt: „Der Rote rechts unten erinnert mich an einen Bekannten aus Ungarn, leider schon verstorben, den Béla Bácsi. Der war so ein alter Grandseigneur, aber halt auch schon vom Leben ein wenig abgenutzt – als ob Du ein Foto von ihm gehabt und ihn als Fisch portraitiert hättest.“

und dann hat er in einem kommentar die ganze geschichte erzählt:
Es ist natürlich schön, wenn man ein lieber Freund genannt wird, der wunderbar Geschichten erzählen kann. Da freut man sich. Da freue ich mich, ganz konkret.

Aber Geschichten zu erzählen bedarf auch immer eines Anlasses, und da man heutzutage ja eher vor einem Bildschirm sitzt als rund um ein knisterndes Lagerfeuer oder in einer einsamen, stromlosen Berghütte in einer Winternacht, kommen diese Geschichten eher auf eine Anregung der asynchron um die sozialen Netzwerk-Lagerfeuer sitzenden virtuellen und echten Freunde – wie eben Deine großartigen Fischbilder. Dass Du meine per Facebook Private Message versandte kurze Nachricht, dass der rote Fisch da unten wie der Béla Bácsi aussieht und der links oben von Béla so, als hätte er die letzte Nacht nicht im Wasser, sondern in einem Glühweinbottich verbracht, gleich zu einem Titel verwendest, mag ich sehr: und auch Béla hätte das gemocht.

Er war einer der ungarischen Exilanten von 1956, ein echter Sir mit Stil und Klasse, aber zu dem Zeitpunkt, an dem ich ihn kennenlernen durfte, auch schon vom Leben und dessen dasselbe verkürzenden Praktiken, vor allem dem Rauchen von Zigaretten, gezeichnet. Ich kann mich nicht daran erinnern, Béla ohne Zigarette gesehen zu haben, außer vielleicht kurze Momente während des Essens, oder, wenn ihm beim Erklären der Welt, und das tat er gern, völlig entgangen war, dass seine Zigarette bis zum Filter abgebrannt war. Er glich solche Missgeschicke dadurch aus, dass manchmal eine Zigarette in seinen Händen und zeitgleich eine zweite im Aschenbecher glühte.

Er saß immer im gleichen Fauteil, von dem ich nicht weiß, ob es die tabakbraune Farbe schon beim Kauf oder ob es sich im Laufe der Jahre farblich seiner Sucht angepasst hatte. Ich saß im Gespräch immer neben ihm und sah sein Gesicht dabei immer im Profil, weil seines immer dem Tisch und dem darauf befindlichen Aschenbecher zugewandt war. Und je länger ich dein Bild ansehe, desto mehr gleichen sich meine Erinnerung und Dein Béla Fisch an.

Als ich ihn wenige Tage vor seinem Tod im Krankenhaus besuchte, residierte er keuchend und hustend in seinem winzigen Einzelzimmer, in dem man ihm erlaubt hatte, bis zu seinem Ende zu rauchen. Er erzählte mir noch ein paar dreckige WItze, auch eine seiner Leidenschaften, und ich glaube, er hätte sehr gelacht, wenn ich ihm Dein Béla-Fisch-Bild hätte zeigen können. Aber das ist sich leider um ein paar Jahre nicht ausgegangen.
(text: enzooo, bild: MtR)

„oh weh! oh weh!“

..so schnell vergeht die zeit! soviele bilder und geschichten hätte ich vorbereitet..aber diese kleine halloweengeschichte möchte selbst ich nicht vergessen, darum schnell schnell…:

„süsses oder saures!“
die horde kleiner gespenster hält mir hoffnungsfroh die offene tasche hin. ich, natürlich gut vorbereitet, gebe süsses.
die kleinen gespenster bedanken sich höflich…und beim weggehen schaut ein kleines gespenst in die tasche und sagt:

„jetzt haben wir noch immer nichts saures bekommen“

so süss(:

und sonst: ich habe viel gebacken..ein geburtstagsgeschenk bekommen…gemalt..mich dann in der christkindlwekstatt verirrt…und noch nicht wiedergefunden….

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